Leckerlis für Zirkuslektionen

Es gibt prinzipiell zwei Möglichkeiten einem Pferd eine Zirkuslektion beizubringen: mit oder ohne Leckerlis. Dabei wird aber natürlich in beiden Fällen ausserdem mit der Stimme und/oder Berührung gelobt.

 

Ich arbeite in der Regel mit Leckerlis. Dabei muss natürlich darauf aufgepasst werden, dass das Pferd nicht ständig bettelt. Denn das kann auf Dauer sehr anstrengend werden.

 

Hier eins von vielen möglichen Rezept Leckerlis:

Möhren fein reiben, mit Vollkornhaferflocken mischen und zu einem Teig verkneten. Wenn kein stabiler Teig entsteht etwas Weizenvollkornmehl und Wasser hinzugeben. Der Teig darf nicht auseinander fallen. Diesen dann möglichst flach auf einem Blech mit Backpapier verteilen und bei 180°C backen. Ich verteile den Teig gleichmässig und ritze ihn vor dem Backen mit einem Messer leicht ein, damit er nachher besser zu brechen ist. Da die Möhren viel Flüssigkeit enthalten wende ich den Teig nach ca. 15 Minuten und backe ihn auch von der anderen Seite, damit er auch wirklich hart ist. Die Leckerlies können nach dem Backen gebrochen werden und müssen vor dem verfüttern noch mind. 2 Tage richtig durchtrocknen.

 

Warum die ganze Arbeit? Mir macht so etwas Spass und man weiss dadurch genau, was das Pferd als Belohnung bekommt. Ausserdem kann man die Grösser der Leckerlies sehr gut variieren.

 

Viel Spass beim nachbacken!

 

Achtung: Weizen selber ist für die Pferdfütterung nicht geeignet!

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Kommentare: 2
  • #1

    Kristina Gau (Dienstag, 11 Dezember 2012 21:01)

    Das Rezept funktioniert natürlich auch mit Äpfeln!
    Die Pferde mögen die Leckerlis sehr und ich schätze die kleine Grösse. Selbst der 30jährige Senior im Stall mag sie sich nicht entgehen lassen :)

  • #2

    Kristina Gau (Samstag, 18 Mai 2013 13:40)

    Beim erlernen von Kompliment oder Plie würde ich mit Leckerlis etwas vorsichtig sein. Hier besteht die Gefahr, dass einem durch das Locken mit Leckerlis schnell mal versehendlich in den Finger gebissen wird. Hierfür kann man entweder andere Methoden nutzen, oder dann z.B. mit Möhren trainieren. Mit der Zeit wird das Pferd dann immer weniger mit Futter in eine Position gelockt.

Individuelles Freizeitreiten und Pferdetherapie

Kristina Gau Hiltbrunner

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