Sanftheit fördern

"Druck erzeugt Gegendruck!" Ein einfaches Prinzip mit viel enthaltener Wahrheit. Nein, Pferdetraining oder Ausbildung generell ganz ohne Druck geht nicht. Jedenfalls wüsste ich aktuell nicht wie. Mit Druck unterscheide ich zwischen physischen Einflüssen (z.B. Schenkeldruck) und mentalen Einflüssen (z.B. ungewohnte Geräusche). Ich trainiere nach der Devise "So viel Druck wie nötig, so wenig wie möglich!". Wie bereits öfter erwähnt geht es darum die Gründe für ein Verhalten zu erkennen und diese stets zuerst bei sich zu suchen.

 

Ein Pferd kann niemals auf feine Signale und Hilfen reagieren, wenn wir ihm nicht die Möglichkeit dazu geben. Also nur wenn wir selber in unserem Handeln sanft sind, kann uns das Pferd entsprechend folgen. Wie Mark Rashid so passend gesagt hat (frei wiedergegeben): Sanftheit muss jeden Tag geübt werden. Es reicht nicht, dass wir Sanftheit und Gelassenheit üben sobald wir zum Pferd kommen. Denn dies macht im Normalfall nur ein paar Stunden pro Tag aus. Doch in unserem normalen Alltag haben wir die Möglichkeit diese Fertigkeiten ununterbrochen zu üben. Und dies wird dann auch einen positiven Einfluss auf uns als Pferdemensch haben.

 

Ich möchte ehrlich zu euch sein. Ich bin noch lange nicht am Ende angekommen was mein Potenzial in Bezug Sanftheit und innere Kraft angeht. Was möglich sein kann habe ich beim Kurs mit Mark erlebt (Aikido for Horsemen). Dies war mir vorher nicht auf diese Weise bewusst und man weiss es wohl wirklich erst, wenn man es erlebt. Aber ich bin froh diese Erfahrungen mit meinen Schülern teilen und mit euch zusammen wachsen lassen zu können.

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