Hilfe, die Insekten kommen!

Wie bereits im letzten Blog geschrieben, birgt jede Jahreszeit seine eigenen Herausforderungen. Am 20. März war offizieller Frühlingsanfang und man hat es jedenfalls hier in Bern bereits recht gemerkt: die Vögel zwitschern, in der Sonne ist es schön warm, die ersten Pflanzen fangen an zu blühen und hier und da sieht man Schmetterlinge, Fliegen und ja, auch schon die ersten Mücken. 

 
Es gibt Pferde, denen Fliegen, Bremsen und Co. nicht so viel ausmachen. Zu dieser Spezies gehört mein Pferd definitiv nicht! Da hilft auch kein ignorieren, damit er sich daran gewöhnt. Ein Ausritt unter Bremsen ist die reinste Tortur für beide von uns! Also was tun?
 
Im letzten Jahr ist ein Trend durch die Pferdewelt gegangen: Streifen aufmahlen, wie bei Zebras. Die Meinungen dazu gingen recht auseinander. Ich selber habe es nicht ausprobiert. Für mich dagegen gesprochen hat ein bisschen der Zeitaufwand und der Fakt, dass z.B. nach dem Wälzen das ganze nicht mehr so effektiv sein soll. Je nach benutzter "Farbe" wurde es wohl einfach von anderen Pferden abgeleckt. Daher werde ich dies wohl nicht ausprobieren. Hier gibt es sonst noch Infos dazu: Wege zum Pferd
 
Sehr häufig kommen Anti-Fliegensprays oder -Gels zum Einsatz. Dort gibt es in den Geschäften ein breites Angebot. Der Hauptnachteil fürs Reiten daran ist, dass diese durch das Schwitzen oft schnell in der Wirkung nachlassen. Die gängigen Produkten haben mehr oder weniger natürlich Inhaltsstoffe. Manche eher weniger. Ich habe im letzten Jahr glaube ich mal eines gesehen, da Stand die Warnung darauf, dass es nicht in Flüsse und Gewässer kommen darf. Aber auf die Haut meines Pferdes? Wohl eher nicht! Aber das würde Insekten sicher abhalten. Manche Pferdebesitzer mischen sich auch ein eigenes Spay zusammen, mit den Hauptbestandteilen Apfelessig und diversen ätherischen Ölen. Andere verfüttern Knoblauch, was die Geister wohl auch oftmals scheidet. Manche schwören darauf, andere sehen keine Wirkung. Hierbei sollte man wohl vorallem frühzeitig damit amfangen, also bevor es die ersten Bremsen hat.
 
Tja, und dann sind da noch die verschiedensten Decken. Ganz verhüllt werden meist die Pferde mit Sommerekzem, diese dann mit Ganzkörperdecken für auf die Weide. Dort schauen dann nur noch die Beine heraus. Es gibt auch weniger verrhüllende Fliegendecken für auf die Weide, mit oder ohne Halsteil.  Diverse Fransen, Masken und Ohrengarne für den Schutz des Kopfes. Nicht zu vergessen sind Decken fürs Ausreiten. Solch eine haben wir seit letztem Jahr (mit Halsteil) und es hat mich in Vergleich zu Sprays/Gels wirklich übezeugt. Wenn überhaupt hat sich mal eine einzelne Bremse unter den Bauch verirrt, obwohl der Bauch so gesehen frei ist. Ansonsten war Ruhe. Leider habe ich kein Foto davon. Ich werde aber bald mal eins machen, wenn es wieder in Gebrauch ist. Dazu trägt der selbstbewusste Wallach von heute eine Fliegenmaske mit Ohrenteil. Fotos davon sind in der Gallerie.
 
Im Fachgeschäft gibt es eine sehr grosse Auswahl an Mittel und Drodukten und ihr müsst einfach sehen, was für euch passt. Es hat ja niemand gesagt, Reiten wäre ein einfaches Hobby ;-)
Am Ende muss natürlich jeder seinen Weg finden, den Insekten entgegen zu treten. Ich möchte lediglich über die Möglichkeiten aufklären. Ich finde wichtig ist vor allem, dass Pferd und Reiter sich wohl fühlen und die Gesundheit dadurch nicht beeinträchtigt wird. Dadurch bitte auch auf die Inhaltsstoffe und die Anwendungsempfehlung der Produkte schauen.

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