Vorsicht mit offenen Stallhaftern

Zum Anbinden meines Pferdes am Putzplatz nutze ich immer ein normales Stallhalfter. Da er sehr ruhig steht schliesse ich es meistens nicht ganz. Doch einfach so sollte man das Halfter nicht geöffnet lassen. Denn so droht ein hohes Verletzungsrisiko.

 

Auf diesem Foto sieht man ein nicht komplett geschlossenes Halfter.

Der Metallhaken hängt lose hinunter.

 

Auf den ersten Blick kein wirkliches Problem.

Aber eben nur auf den ersten Blick.

In dieser Nahaufnahme sieht man, wie leicht der Haken Richtung Auge gezogen werden kann. Ohne grossen Zug auf dem Band konnte ich diesen direkt an Auge ziehen.

 

Gerade jetzt, wo die Pferde gestört durch Insekten schnell einmal mit dem Kopf schlagen, eine sehr gefährliche Situation. Auch von Tierärzte erzählen immer wieder von Pferden, die sich dadurch am Auge verletzt und sogar das Augenlicht verloren haben. Auch sie raten dazu den Haken nicht einfach hängen zu lasse. Eine Lösung ist zum Glück nicht kompliziert.

Man kann diese Gefahr umgehen und trotzdem das Halfter geöffnet lassen. Auf diesem Foto sieht man die Sicherung des Hakens im unteren Ring. Jetzt kann hier nichts mehr passieren.

 

In unserem Fall die wohl einzige Gefahr die noch besteht ist die Möglichkeit, dass der verspielte Stallkollege ihm das Halfter auszieht. Dies und die Möglichkeit, dass das Pferd sich selber befreit sollte selbstverständlich bedacht werden. Im Zweifelsfall lieber das Halfter ganz schliessen. Ansonsten ist man mit der hier gezeigten Sicherung, was die Verletzungsgefahr fürs Auge betrifft, auf der sicheren Seite.

 

Für mich gibt es nur noch diese beiden Varianten, entweder das Halfter ganz geschlossen, oder eben so gesichert.

Ich wünsche euch weiterhin einen schönen und entspannten Sommer!

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