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Übung - Augen weg vom Pferd

Achtet einmal auf Fotos und in Videos von Reitern darauf, wohin diese gucken. Was ist die Blickrichtung und wie ist die Kopfposition? Und, wo geht der Blick hin? In sehr vielen Fällen aufs Pferd, Kopf oder Hals. Gerade wenn diverse Seitengänge in Stellung und Biegung geritten werden, scheint sich der Blick der Reiter nur schwer von ihrem Pferd lösen zukönnen. Aber genau das möchte ich dir heute empfehlen.


Mit dem Blick aufs Pferd
Wenn wir aufs Pferd schauen, ändert sich umgehend unser Sitz. Es ändert sich unser Schwerpunkt und eben auch unser Fokus. Zwar können wir immer mal aufs Pferd schauen, aber es macht Sinn dies nicht zu oft zu tun. Mit dem Blick aufs Pferd verlagern wir unser Gewicht stark nach vorne. Dies kann dazu führen, dass das Pferd seine Schulten zu stark belastet. Wir müssen uns einfach bewusst sein, dass eine Gewichtsverlagerung, und mag sie für uns noch so unscheinbar sein, fürs Pferd eine grosse Bedeutung hat. 

Mit dem Blick nach vorne
Wie oben bereits erwähnt, hat die Kopfposition, die durch den Blick gesteuert werden kann, einen bedeutenden Einfluss auf unseren Sitz. Was es aber auch positiv beeinflusst ist unser Gefühl. Denn wenn wir nicht starr das Pferd fixieren und damit analysieren, können wir zu unserem Gefühl zurück finden. Wie fühlt sich der Pferderücken an, wie die Bewegung? Was für ein Gefühl habe ich beim Halten der Zügel? Wie fühlt sich mein Körper in der Bewegung an? Sitze ich im Zentrum, also bin ich zentriert?
All das sind wichtige Fragen für das bewusste und feine Reiten.

Ich freue mich, wenn ihr es ausprobiert, ob auf dem Platz, in der Halle oder im Gelände. Viel Spass dabei!

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Kristina Gau Hiltbrunner

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