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Gabor -Tag 3

Bei sommerlichem Wetter war ich heute wieder bei Gabor.  Zuerst habe ich ihn frei auf seiner Weide etwas geputzt. Er verliert gerade noch viel Winterfell und somit konnte ich ihm dabei etwas helfen. Danach sind wir dann zusammen auf dem Platz. Auf seiner "Weide" hat er leider aktuell kaum Gras. Daher ist sein Hunger auf das frische Grün weiterhin sehr gross.

Wir haben dann etwas an einem Halsseil zusammen kommuniziert. Ihn frei zu bewegen wäre nur über hohen Druck oder Stress möglich gewesen. Ich möchte aber eine solide Verbindung mit ihm aufbauen. Daher sehe ich von solchen Methoden ab. Etwas Druck gehört ja zum Leben dazu, aber jeder sollte sich Gedanken darüber machen, wo seine persönlichen Grenzen sind. Ich merke, dass meine immer tiefer werden. Und vor allem ist es auch für das Pferd nicht jeden Tag gleich. Beim letzten Mal konnte ich mit dem Tütenstab arbeiten. Da war er aber auch generell aktiver und ich habe das nur aufgegriffen. Wir haben uns heute ein paar Gegenstände zusammen angeschaut und ein ganz wenig longiert. Dabei haben wir erste Handwechsel gemacht. Er ist Rechtshänder und das merkt man dabei dann sehr deutlich. Die Geraderichtung ist ein bedeutendes Ziel meiner Bodenschule.

Am Ende bin ich dann noch etwas mit ihm grasen gegangen. Er ist dabei sehr brav und dennoch durchaus gierig. Ich hoffe, dass er bald auf eine andere Weide darf. In den nächsten Tagen kommt er dann auch in eine grössere Herde, was seine Führungsqualitäten herausfordern wird. Ich bin gespannt, wie es sich auf sein Gemüt bemerkbar machen wird.

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Kristina Gau Hiltbrunner

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