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Gabor - Tag 14

Heute ziehen immer wieder Gewitter über uns hinweg. Am Nachmittag dachte ich, dass es nicht mehr kommen würde. Daher bin ich wie geplant zu Gabor gefahren. Als ich ankam sah ich ihn sehr entspannt mit anderen Pferden interagieren. Er stand dann in seiner strategischen Ecke, als ich in den Auslauf ging. Als ich ihm näher kam, kam er mir ein Stück entgegen. Ich habe mir angewöhnt die letzten Schritte dann auch weiter auf die Pferde zuzugehen. Wir kommunizieren dann von Anfang an über den Raum. Freundlich begrüsste er mich und erschien wieder sehr aufgeschlossen. Als ich ihm das Halfter zeigte und ihn fragte, ob wir etwas zusammen machen wollen, drehte er sich um und ging zurück in seine Ecke. Ich hatte verstanden. Ich ging ihm hinterher und schaute erst einmal, ob ich wieder einen zwanglosen Kontakt aufbauen konnte. So durfte ich ihn ausgiebig an der Brust und dem Hals kratzen. Die Verbindung baute sich erneut auf und er kam sogar frei ein kleines Stück mit mir mit.

 

Da auf dem hinteren Teil des Auslaufs ein Streit entstanden war, musste er dann mal schauen gehen, ob es etwas zu regeln gibt. Als es das nicht gab, kam er wieder zurück. Ich ging noch einmal zu ihm und konnte ihm ohne Protest das Halfter anlegen. Ohne Zug am Seil folgte er mir. Wir haben dann ein paar Übungen gemacht. Dazu gehört das Anpassen des Tempos im Schritt. Ich habe dazu eine Übung geschrieben, die ihr hier nachlesen könnt: Übung - Im Fluss laufen

 

Leider kam das Gewitter dann noch zu uns. Ich habe die Übungseinheit dann etwas früher als gedacht abgebrochen. Aber es war trotzdem sehr lehrreich! Heute habe ich kein Foto gemacht. Daher hier ein Foto, dass in Bezug auf Achtsamkeit sehr schätze.

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Kristina Gau Hiltbrunner

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