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Gabor - Tag 16

Spontan habe ich mich heute dazu entschieden zu Gabor zu fahren. Als ich am Hof ankam war die Herde auf einem kleinen Stück der Wiese, auf der sie jetzt eine Weile schon sein durften. Ich habe ihn dann ans Halfter genommen. Dieses ist etwas eng und ich muss schauen, ob ich es  beim nächsten Mal mit ein bis zwei Löchern grösser machen kann. Sonst muss es bald ein neues Halfter sein. Wir sind dann zusammen auf den Putzplatz gegangen, wo ich ihn nur sehr kurz putzte. Danach dachte ich mir, dass wir ein Stück um den Hof laufen. Noch keinen grossen Spaziergang, aber mal ein erster Schritt dorthin. Das war für den kleinen Mann sehr aufregend. Andere Bodenverhältnisse, Licht und Schatten, Kanaldeckel und dann einige andere Pferde auf den naheliegenden Weiden. Diese wurden lautstark "begrüsst". Dazu muss man wissen, dass Gabor eine sehr helle Stimme hat. Diese Stimme direkt ins Ohr, da hört man erst einmal seine eigenen Gedanken nicht. Er tänzelte dann etwas neben mir her, blieb aber auch am Stallhalfter gut kontrollierbar. Und das schöne ist, dass er doch schnell zur Ruhe kommt. Kurz neben der Weide mit den für ihn offenbar sehr interessanten Wallachen, konnte er sogar etwas fressen. Das war an Tag 5 noch ganz anders.

Wir sind dann noch einmal eine Runde in die andere Richtung um den Stall gelaufen und dann wieder zurück in den Auslauf. Ich habe Gabor noch ein Stück zu den anderen Hengsten geführt und ihn dann vom Halfter gelassen. Die Hofbesitzer waren gerade dabei den Zaun zur grossen Wiese abzubauen. Den Wagen für das Zaunmaterial musste er sich genauer anschauen. Hinten sieht man, dass ein Teil der Hengste bereits auf dem grösseren Teil der Weide sind. Aber Gabor hat sich noch einen Moment für den Wagen genommen. Ich finde es wunderbar, wenn Pferd sich frei etwas anschauen können.

Und dann ging es für alle auf die Weide. Ein paar Runden wurde galoppiert, was sehr schön zu beobachten war. Alles sehr zufrieden und friedlich. Hier sieht man Gabor auf der wunderbaren Wiese. Seine Mutter kam als Wildpferd aus Frankreich und bei diesem Foto kommt auch ein Gefühl der Freiheit auf. Ich finde es einfach wunderschön und freue mich, ihn bald wieder zu besuchen.

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Kristina Gau Hiltbrunner

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