So sind Pferde - Tagesrhythmus

Pferdeverhalten ist sehr komplex und ich bemerke, dass es doch oft falsch verstanden oder interretiert wird.

Damit Pferdeverhalter besser verstanden werden kann ist diese neue Serie entstanden, in der ich erklären möchte, wie vielfältig Pferde sind und wie wir ihr Verhalten besser verstehen lernen können. Je besser wir verstehen und unseren Fokus öffnen, desto harmonischer kann die Beziehung werden.


Der Tagesrhythmus

Wie wir Menschen auch, haben Pferde ihren eigenen Tagesrhythmus. Ein Teil davon ist unteranderem von der Haltung und damit durch den Menschen direkt beeinflusst. Dazu gehört z.B. wann sie auf die Weide gehen. Sind sie gerade erst rausgelassen worden kann es für den Besitzer schwierig sein, das Pferd wieder einzufangen. Aber sie haben eben auch ihren eigenen Ablauf. So kann es passieren, dass sie gerade dann schlafen, wenn der Mensch in den Stall kommt. 


Für mich ist klar, das Pferd muss sich nicht zwingend den Wünschen des Menschen unterordnen. Auch wenn wir ihr Futter kaufen. Ich finde es wichtig für die Bedürfnisse seines Pferdes Verständnis zu haben. Denn wir möchten einen Partner ihn ihm, der uns vertraut und gerne mit uns zusammen ist. Wie in zwischenmenschlichen Beziehungen auch, wollen beide Individuen wahrgenommen werden. Jedoch übefallen wir die Pferde oft mit unserem plötzlichen Auftreten und den eigenen Erwartungen. Aussagen wie, "Du kannst dich doch wohl mal mal kurz zusammenreissen. Ich erwarte ja nicht viel, aber jetzt bin ich ja extra einen weiten Weg zu dir gefahren.", machen für das Pferd schlichtweg keinen Sinn! Denn übersetzt heisst es: Mir ist egal was dir gerade wichtig ist, du hast jetzt für mich da zu sein! Klingt sehr egoistisch, oder? Und auch wenn die meisten Pferde sehr anpassungsfähig sind und sich vielen Situationen einfach "ergeben", so lernen sie auf diese Art auch viel über ins. In dem Zusammenhang eher, dass wir nicht verstehen. Ich möchte aber selber verstehen und im positiven verstanden werden. So kannst du dich eben damit beschäftigen, wie der persönliches Tagesrhythmus deines Pferdes ist. Dies kann Konflikte im Voraus vermeiden. Oder aber du kannst in diesen Zeit ganz gezielt üben, aber bitte ohne Druck. Deshalb mein Tipp: Nimm nicht alles gleich persönlich, reflektiere dein Handeln und überlege, warum das Pferd aus seinen Bedürfnissen heraus so handelt, wie es das gerade tut! Es macht es nicht, um dich zu ärgern!

Mehr Themen (Leithengst, Freunde, Fressen, Trennungsangst und vieles menr) in den kommenden Wochen! 

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Kristina Gau Hiltbrunner

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