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Gabor - Tag 25-27

Wie schon beim letzten Mal berichtet, pausierte das Training mit Gabor ein wenig. Wir haben in kleinen Einheiten auf der Weide geübt, zwischendurch hatte er wegen seiner leicht verletzten Schulter noch einmal Pause. Zum Glück ist die Wunde jetzt verheilt und er scheint schmerzfrei zu sein. Aber eine Herausforderung bleibt: Sein Trieb, die Herde managen zu müssen. Dieser mentale Zustand macht das Training sehr schwierig. Denn nur wenn das Pferd sich auf den Menschen einlassen kann und mindestens mental entspannt ist, kann Lernen stattfinden. So bleiben für ihn zwei Optionen: Kastration oder gezieltes Training, dass er sich selber entspannen lernt und dieser Zustand auch "abrufbar" ist. An diesem neuen Konzept über positive Verstärkung experimentiere ich aktuell mit meinem Pferd. Dabei ist vor allem auch der Mensch gefragt, gut zuzuhören und seinen eigenen Zustand zu erforschen.

Nun warte ich noch auf die Entscheidung von Gabors Besitzerin, wie wir weiter vorgehen sollen. Ich werde euch dann berichten, wenn ich mehr weiss. Bis dahin kann ich nicht viel machen. Ihn aus der Herde zu nehmen, würde zu erhöhtem Stress führen und ein Lernen wäre nicht möglich. Eines ist klar, wenn man etwas von ihm fordern und ihn fördern möchte, muss er gelassener werden. Schön wäre es, wenn er Hengst bleiben dürfte. Ich sehe dort eine Chance, aber nur mit dem richtigen Ausbildungsweg.

 

Auf dem Foto sieht man Gabor, wir er heute die Herde zum Brunnen getrieben hat. Danach war er wieder ganz entspannt und hat den Kontakt zu mir gesucht. Aber in diesem Moment auf dem Foto ist defintiv Anspannung mit ihm Spiel. Auch das würde mit dem Training der Ruhe ändern, selbst wenn er aktiv ist. Da bin ich mir sicher. Mal sehen, was ich beim nächsten Mal berichten kann.

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Kristina Gau Hiltbrunner

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