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Gabor - Tag 67-77

Gabor und ich sind weiterhin fleissig mit Bodenarbeit und Longieren beschäftigt. Der Trab ist im entspannten Zustand für ihn immer noch nicht ganz einfach. Denn er nutzt diese Gangart in seinem Alltag dafür, Dinge in der Herde zu regeln. Aus dem Grund ist der Kopf gerne oben und die Unteralsmuskulatur angespannt. Aber allmählich versteht er, dass es auch anders geht.

 

Heute war ein besonderes Training. Ich ging zu ihm auf die Weide, gab ihm erst etwas Zeit über ein Training nachzudenken und halfterte ihn dann auf. Wir gingen ein Stück als ich sah, dass ein anderer Hengst in unsere Richtung kam. Die beiden streiten sich in den letzten Tagen, was man Gabor auch ansieht. Aber es gibt zum Glück keine grossen Verletzungen. Es ist für ihn eine wirkliche Anstrengung, seine Position in der Herde zu halten.

Wie gesagt, der andere Hengst näherte sich und da ich nicht sicher war, ob ich ihn auf Abstand halten kann, zog ich Gabor das Halfter wieder ab. Ich behaupte auch gerne mal meine Position, aber man muss sich ja nicht zwingend zwischen zwei Hengste stellen. Die beiden sollen ihre Themen lieber ohne mich klären. Ein bisschen beschnuppern, quietschen und markieren, und schon war die Begegnung auch wieder vorbei. Der andere ging seiner Wege und Gabor, der kam wieder zu mir. Ich hatte dachte noch, dass er wahrscheinlich jetzt zurück zu seiner Herde ginge, aber nein, das tat er nicht. Ich legte ihm das Halfter an und wir übten etwas an der Longe.

Nach der Übungseinheit zog ich das Halfter wieder ab und er blieb noch etwas bei mir. Einfach ein nettes Pferd!

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Kristina Gau Hiltbrunner

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