Harmonie entsteht, wenn wir mit uns selber im Einklang sind und dies an unser Pferd weitergeben können.


Mein Anfang

 

In meinem bisherigen Reiterleben bin ich von vielen Einflüssen geprägt worden. Begonnen hat alles mit Voltigierunterricht im Alter von 10 Jahren. Etwa ein halbes Jahr lang hatte ich viel Spass mit den ersten Erfahrungen auf dem Pferderücken, doch dann wollte ich mehr. So bekam ich die ersten Jahre Reitstunden in Dressur und Springen in einem traditionellen Reitstall bis ich dann zu einem Freizeitreitstall wechselte. Durch einen Umzug kam ich wieder zu einem eher traditionellen Reitstall, wo ich auch meinen Basispass Pferdekunde und den Reiterpass FN gemacht habe. Nach diesen ersten sechs Jahren im Bereich Dressur und Springreiten hatte ich den Plan mich mehr auf Dressurturniere zu konzentrieren. Doch als ich im Jahre 2001 für ein Jahr in die USA ging ahnte ich noch nicht, dass dies mein reiterliches Leben völlig umkrempeln würde. Meine wundervollen Gasteltern brachten mir mit ihren Vollblutarabern bei was Horsemenship bedeutet und zeigten mir eine andere Art der Kommunikation mit diesen edlen Geschöpfen Pferd. So wurde ich also zur Westernreiterin und festigte meine Kenntnisse in den kommenden Jahren auf den unterschiedlichsten Pferden und mit verschiedenen Reittrainern.

 

Im Jahr 2005 lernte ich dann eine weitere Facette des Pferdesports kennen, das berittene Bogenschiessen. Traditionell von den verschiedenen Reitervölkern wie z.B. den Skythen mit kriegerischem Hintergrund betrieben, steigt die Zahl der begeisterten Bogenschützen vom Pferderücken aus stetig. Auch wenn ich dieser Leidenschaft in den letzten Jahren leider nicht mehr nachgehen konnte so hoffe ich sehr, dass sich dies auch wieder ändern wird. Denn dieses Gefühl der absoluten Losgelassenheit auf dem Pferderücken und den der Moment in dem der Pfeil auf die Zielscheibe trifft ist einfach unbeschreiblich.

Mein Weg

 

Im 2010 schlug ich einen neuen Weg ein. Einen, der mein Leben, wie es bis dahin gewesen und geplant war, grundlegend verändern sollte. Ich ergriff die Möglichkeit und begann die Ausbildung zum Trainer C SFRV. Während zwei sehr intenviser Jahre lernte ich sehr viel, über Menschen, Pferde und mich selber. Und der Wunsch, Menschen und Pferde auf ihrem individuellen Weg zu begleiten war geboren.

 

Seit 2013 begann ich dann als selbstständige Reitlehrerin in der Region Bern zu arbeiten und diese Reise dauert bis heute an.

 

Im Jahr 2014 kam ein weiterer bedeutender Abschnitt hinzu als ich die Ausbildung zur Energetischen Tiertherapeutin beginnen konnte. Dies führt mich zu einem noch tieferen Bewusstsein für das Wesen Pferd und den menschlichen Einfluss auf sein Dasein. Aber auch diese Reise ist noch lange nicht zu Ende!

 

Wenn ich nach meiner Reitweise gefragt werde, so kann ich das nie ganz genau definieren. Ich bin von so vielen Einflüssen geprägt und entwickle mich ständig weiter. Für mich ganz klar im Vordergrund steht aber das Wohlbefinden der Pferde und das Ziel, die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd immer weiter zu verfeinern. Dabei ist es mir von besonderer Bedeutung, dass der Mensch sich immer mehr kennen lernt, um durch kleine Veränderungen einen sanften Einfluss auf sein Pferd zu nehmen. Ein Einklang mit dem Pferd kann nur entstehen, wenn wir zuerst einmal mit uns selber im Einklang sind.

 




Meine Philosophie

Zeit -
Fehler -
Psyche -
Körpersprache -
Freiraum -
Gymnastizierung
Hindernisse -
Minimierung -
Klassik -
Moderne -
Bilder -
Sitz und Zügel -
Sanftheit und Impulse -
Atmung und Zentrierung -
Lockerung -
Vertrauen -
Jedes Pferd braucht seine Zeit. Zu erkennen wann eine Über-oder Unterforderung besteht muss beachtet werden.
Es geht nicht darum Fehler um jeden Preis zu vermeiden, sondern darum daraus zu lernen.
Freude und Motivation zu fördern ist besonders wichtig. Wir müssen nur lernen zuzuhören. 
Mensch und Pferd lernen den eigenen Körper zu spüren und sich aufeinander einzulassen. 
Lassen wir unserem Pferd Freiraum, darf es sich zurückziehen oder annähern, so können wir einen Dialog beginnen.
Das Pferd soll seine Balance so selbstständig wie möglich finden. 
Hindernisse helfen Pferd und Mensch sich besser im Raum zu orientieren, die Motivation und das Körpergefühl zu unterstützen.
So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Ausbinder und Sperrriemen haben in meinem Unterricht keinen Platz. 
Klassische Elemente wie z.B. Schulterherein und Travers helfen der Geraderichtung.
Ich bin bemüht auf dem aktuellen Stand zu bleiben und neue Erkenntnisse mit einfliessen zu lassen.
Mentale Bilder helfen dem Reiter sich zur entspanneb und den Fluss mit dem Pferd weiter zu fördern.
Beides sind wichtige Reiterhilfen, aber das Hauptaugenmerk liegt auf dem Sitz des Reiters. Der Zügel wirkt unterstützend.
Eine sanfte Impulsgebung aller Reiterhilfen sorgt dafür das Pferd aufmerksam zu behalten.
Ohne diese beiden Aspekte ist eine feine Kommunikation nicht möglich.
Lockerungsübungen vor der Arbeit mit dem Pferd helfen der Geschmeidigkeit und Bewusstmachung des Pferdemenschen.
Wenn wir vertrauen lernen, wird das Pferd uns vieles zurück geben.


Übersicht Aus- und Weiterbildung

2015:  Richterin SFRV HorseChallenge

2014:  Abschluss Energetische Tiertherapeutin (Zertifikat Anisana)

2012:  Abschluss Trainer C SFRV (Diplom)

 

Seit 2012 bis heute: Kurse und Trainings zu verschiedenen Themen und mit diversen Referenten (Christiane Herrmann, Sonja Bucher, Marc Lubetzki, Mark Rashid, Gerd Heuschmann, Marlitt Wendt, Gertrud Pysall, Babette Teschen etc.)


Individuelles Freizeitreiten und Pferdetherapie

Kristina Gau Hiltbrunner

3035 Frieswil / BE

kristina@individuelles-freizeitreiten.ch

076 472 03 82



Kostenloser Newsletter